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CFP: Informatik 2010 Workshop Digitale Soziale Netze (DL: 24.4.2010)

March 10, 2010 in Allgemein by Michael Koch

Call for Papers
3. Workshop Digitale Soziale Netze
http://www.digitale-soziale-netze.de

Deadline 24. 4. 2010

Ganztägiger Workshop an der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik (GI), 27. September – 2. Oktober 2010, Leipzig

Einordnung der Tagung: Nach den vielen spannenden Diskussionen am 1. Workshop (GI Jahrestagung 2008 in München) und am 2. Workshop (2009 in Lübeck) fand im Januar 2010 ein Perspectives Workshop auf Schloß Dagstuhl statt. Dieser Call bewirbt den 3. Workshop zum Thema „Digitale Soziale Netze“. Auf http://www.digitale-soziale-netze.de kann man einen Eindruck von den bisherigen Veranstaltungen gewinnen.

Allgemeine Thematik: Zwischenmenschliche Beziehungen und daraus entstehende soziale Netze sind eine wichtige Stütze gesellschaftlicher und technischer Entwicklungen. Die Konzepte des Web 2.0 bieten neue digitale Unterstützung zur Entwicklung partizipativer sozialer Netze. Social Software und Social Media ermöglichen als Kooperationssysteme neue Formen der Zusammenarbeit. Die ökonomische Entwicklung sozialer Portale macht den Bedarf deutlich, offenbart aber auch die Schwierigkeit einer ökonomischen Bewertung. Aus Sicht des Benutzers werden Fragen der Privatheit, des Datenschutzes und des Identitätsdiebstahls wichtig. Wer in mehreren Systemen angemeldet ist, wünscht sich Interoperabilität und Datenaustausch.

Neben rein technologischen Fragen werden auch Themen medialer Präsenz und soziologische Phänomene bedeutsam. Mit der flächendeckenden digitalen Verfügbarkeit menschlicher Kommunikationsakte auf Portalen entstehen neue Möglichkeiten der Analyse sozialer Netzwerke bis hin zur Vorhersage gesellschaftlicher Trends.

Spezifische Themenfelder: Der Workshop „Digitale Soziale Netze“ soll als ganztägige Veranstaltung diese Diskussion aus theoretischer und praktischer Perspektive beleuchten. Von Interesse sind dabei Beiträge zu den folgenden Themen:

  • Soziale Software und „social media“
  • Soziale Suchmaschinen und Aggregatoren
  • Analysemethoden digitaler sozialer Netze und sozialer Interaktion
  • Vertrauen, Reputation, authentische Inhalte und Sozialkontrolle in digitalen Netzen
  • Anwendungen, Services und APIs auf sozialen Portalen
  • Social Networking Services in den Wissenschaften
  • Trendanalysen und Trendprognosen auf sozialen Portalen
  • Spezielle Eigenschaften von Graphen bei sozialen Netzen
  • Regulierung und Freiheit in digitalen sozialen Netzen
  • Technische Modellierung sozialer Strukturen
  • Warenförmigkeit von Gemeinschaft und ihre Bewertung
  • Geschäftsmodelle und ökonomische Bewertung digitaler sozialer Netze
  • Rechtliche und soziologische Aspekte von Online Communities
  • Soziale Netzwerke im Kontext von Spielen und spielerischem Lernen
  • Privatheit, Datenschutz und Medienkompetenz bei sozialen Portalen
  • Interoperabilität, Datenaustausch und -synchronisation bei sozialen Portalen
  • Personalisierung und Anpassung an Nutzerpräferenzen
  • Nutzerverhalten in digitalen sozialen Netzen
  • Fallstudien, wenn sie besondere Alleinstellungsmerkmale aufweisen

Programmgestaltung: Die Beiträge sollen maximal 6 Seiten lang sein und in deutsch oder englisch bisher noch nicht veröffentlichte Forschungsergebnisse darstellen. Sie werden in einem gemeinsamen gedruckten Proceedings-Band der GI Jahrestagung sowie auf DVD / USB-Stick als Lecture Notes in Informatics (LNI) veröffentlicht. Die Möglichkeit zur Veröffentlichung einer Langversion auf DVD / USB-Stick besteht.
Erfahrungsberichte mit Neuigkeits- und Alleinstellungsmerkmalen sowie interdisziplinäre Beiträge sind willkommen. Ziel ist eine Mischung theoretischer und praktischer Arbeiten, denen jeweils ein Halbtag gewidmet werden soll.
Alle Beiträge werden in anonymisierter Form von drei Mitgliedern des Programmkomitees begutachtet. Einreichungen aus dem Programmkomitee sind zulässig. Die Beiträge müssen im LNI- Format erstellt werden, nähere Informationen dazu finden Sie unter http://www.gi- ev.de/service/publikationen/lni/
Auswahlkriterien sind insbesondere Originalität, Neuigkeit, Innovationsgehalt, Themenwahl und Präsentation der Ideen.

Das Programmkomitee beabsichtigt die Einwerbung von 1 bis 2 Keynotes ausgewiesener Spezialisten. Ebenso wird es dieses Jahr wieder den Future Network Best Paper Award geben, gestiftet von http://www.future-network.at/

LMU München – W3 Informatik, Fachgebiet Mensch-Maschine-Interaktion – Frist: 06.01.2010

December 11, 2009 in Professuren by Michael Koch

An der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der Ludwig-Maximilians-Universität München ist zum Wintersemester 2009/2010 oder nach Vereinbarung die Professur (W3) für Informatik, Fachgebiet Mensch-Maschine-Interaktion (Lehrstuhl) zu besetzen. Die Professur soll das Fachgebiet Mensch-Maschine-Interaktion mit besonderem Schwerpunkt auf neuartigen Interaktionsformen vertreten. Hierzu zählen insbesondere menschzentrierte intelligente Umgebungen, interaktive Oberflächen und physikalische Interaktion. Erwartet wird der Aufbau eines international konkurrenzfähigen Forschungsprogramms sowie eines Lehrangebots auf Bachelor-, Master- und Doktorandenebene in deutscher und englischer Sprache. Insbesondere soll die Professur aktiv beim Aufbau eines Schwerpunktfaches „Mensch-Maschine-Interaktion” innerhalb des Studienganges Medieninformatik mitwirken. Zudem ist eine Mitarbeit in den geplanten Exzellenzzentren des Instituts erwünscht. In der Lehre wird die Beteiligung an den allgemeinen Lehrverpflichtungen des Instituts für Informatik erwartet. Die Kandidatinnen und Kandidaten sollten innerhalb von zwei Jahren in der Lage sein, Lehrveranstaltungen in deutscher Sprache zu halten.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Promotion und darüber hinaus zusätzliche wissenschaftliche Leistungen, die durch eine Habilitation bzw. habilitationsgleichwertige Leistungen nachgewiesen oder im Rahmen einer Juniorprofessur erbracht worden sein können. Das 52. Lebensjahr darf zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. In dringenden Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden. Die Ludwig-Maximilians-Universität München strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Frauenbeauftragte der Fakultät (frauenbeauftragte@math.lmu.de). Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt. Die Ludwig-Maximilians-Universität München bietet Unterstützung für Doppelkarriere-Paare an. Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis) sind bis zum 6. Januar 2010 einzureichen beim Dekanat der Fakultät für Mathematik, Informatik und Statistik der Ludwig- Maximilians-Universität München, Theresienstraße 39, 80333 München