Geschichte

Geschichte der Fachgruppe CSCW & Social Computing

Wurzeln

Die Fachgruppe CSCW & Social Computing hat ihre Wurzeln in der Sozioinformatik und der Wirtschaftsinformatik (zur Geschichte von Computer-Supported Cooperative Work (CSCW) allgemein).Die Tagungsreihe D-CSCW, die schließlich auch zur Gründung der Fachgruppe geführt hat, begann mit der ersten D-CSCW-Tagung 1991 in Bremen. Die Tagung wurde von Jürgen Friedrich (Universität Bremen) ausgerichtet.

Im Jahr 1994 fand dann die zweite D-CSCW-Tagung in Marburg statt.

Gründung

Die Fachgruppe wurde im Jahr 1995 als Fachgruppe 5.5.1 unter dem Namen „CSCW in Organisationen“ gegründet.

Die ersten Sprecher der Fachgruppe waren Wolfgang König (Universität Frankfurt) und Helmut Krcmar (Universität Hohenheim), stellvertretender Sprecher war Rainer Unland (Universität Münster).

Konsolidierung

1996 richtet Helmut Krcmar die Tagung D-CSCW 1996 an der Universität Hohenheim aus. Hier als „historisches Dokument“ der Call-for-Papers dieser Konferenz. Auf der D-CSCW Konferenz 1996 fand am 1.10.1996 die erste Mitgliederversammlung der Fachgruppe statt und es wurde ein erstes Leitungsgremium gewählt.

Als Sprecher:

  • Rainer Unland (Universität Essen)

als stellvertretender Sprecher:

  • M. Jarke (RWTH Aachen)
  • Norbert Streitz (GMD IPSI, Darmstadt)

und als weitere Mitglieder:

  • Konrad Klöckner (GMD FIT, St. Augustin),
  • Kurt Sandkuhl (ISST Berlin),
  • Gerhard Schwabe (Universität Hohenheim),
  • Stefan Uellner (Forschungszentrum der Deutschen Telekom, Darmstadt) und
  • Stefan Kirn (Universität Ilmenau bzw. Münster) – Vertreter der Fachgruppe 1.1.6 (Verteilte Künstliche Intelligenz)

Die D-CSCW-Konferenz 1998 wird von Thomas Herrmann an der Universität Dortmund ausgerichtet.

Umbenennung

Im Jahr 2000 wurde die D-CSCW-Konferenz unter der Leitung von Ralf Reichwald und Johann Schlichter an der Technischen Universität München ausgerichtet. Auch hier als Dokumente der Call-for-Papers und das Programm der Konferenz.

Auf der D-CSCW Konferenz 2000 fand am 12.9.2000 turnusmäßig eine Neuwahl des Leitungsgremiums statt.

Gewählt wurden:

  • Thomas Herrmann (Universität Dortmund),
  • Michael Koch (TU München),
  • Kathrin Möslein (TU München),
  • Wolfgang Prinz (GMD FIT, St. Augustin),
  • Gerhard Schwabe (Universität Koblenz-Landau),
  • Jean Schweizer (Siemens AG),
  • Norbert Streitz (GMD IPSI, Darmstadt),
  • Stefan Uellner (Deutsche Telekom AG),
  • Rainer Unland (Universität Essen),
  • Volker Wulf (Universität Bonn).

Das Leitungsgremium bestimmt Gerhard Schwabe zum Sprecher und Wolfgang Prinz zum stellvertretenden Sprecher.

Auf der Mitgliederversammlung während der D-CSCW in München wird weiterhin beschlossen, die Fachgruppe umzubenennen. Der neue Name der Fachgruppe sollte sein „Computer-Supported Cooperative Work„. (Inzwischen hat sich auch die „Nummerierung“ innerhalb der GI geändert – anstatt 5.5.1 hat die Fachgruppe inzwischen die Nummer 5.14.)

Weiterhin wurde beschlossen, eine Doppelmitgliedschaft im neuen Fachbereich Mensch Computer Interaktion (neben dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik) anzustreben, und anstelle der Ausrichtung einer „fachgruppeneigenen“ Konferenz D-CSCW eine stärkere Beteiligung bei den Konferenzen der beiden Fachbereiche Wirtschaftsinformatik und Mensch Computer Interaktion (Wirtschaftsinformatik und Mensch und Computer) anzustreben.

Next Steps

Nach dreijähriger Amtszeit fand am 8.9.2003 in Stuttgart während der Konferenz Mensch und Computer 2003 eine weitere Neuwahl des Leitungsgremiums statt. Gewählt wurden:

  • Kathrin Möslein (TUM Business School, München)
  • Wolfgang Prinz (Fraunhofer FIT, St. Augustin)
  • Michael Koch (Fakultät für Informatik, TU München)
  • Gerhard Schwabe (Universität Zürich, Schweiz)
  • Volkmar Pipek (University of Oulu, Finland)
  • Volker Wulf (Universität Siegen)
  • Peter Mambrey (Fraunhofer FIT, St. Augustin)
  • Petra Schubert (Fachhochschule beider Basel, Schweiz) – assoziiertes Mitglied
  • Stefan Uellner (T-Systems) – assoziiertes Mitglied
  • Tom Gross (Bauhausuniversität Weimar)

Als Sprecher des neuen Leitungsgremiums wird Michael Koch, als stellvertretende Sprecherin Kathrin Möslein gewählt.

Auf der Tagung Mensch und Computer 2006 wurde dieses Leitungsgremium im großen und ganzen wieder gewählt. Als Sprecher wurde Michael Koch bestätigt, stellvertretender Sprecher wurde Jan-Marco Leimeister.

2009 fand die Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Leitungsgremiums das erste mal auf der Tagung Wirtschaftsinformatik (in Wien) statt. Als Leitungsgremium gewählt wurden:

  • Angelika Bullinger, Uni Erlangen-Nürnberg
  • Tom Gross, Uni Weimar
  • Michael Koch, UniBw München
  • Jan-Marco Leimeister, Uni Kassel
  • Stephan Lukosch, TU Delft
  • Niels Pinkwart, TU Clausthal
  • Wolfgang Prinz, FhG FIT, RWTH Aachen
  • Kai Riemer, Uni Münster / Uni Sydney
  • Gerhard Schwabe, Uni Zürich
  • Volker Wulf, Uni Siegen, FhG FIT

Als Sprecher des Leitungsgremiums gewählt wurde Michael Koch, als stellvertretender Sprecher Jan-Marco Leimeister.

2012 wurde wieder turnusmäßig ein neues Leitungsgremium gewählt (auf der Mitgliederversammlung am 11.9.2012 an der Universität Konstanz im Rahmen der Tagung Mensch und Computer 2012):

  • Steffen Budweg, Universität Duisburg-Essen
  • Angelika Bullinger-Hoffmann, Universität Chemnitz
  • Tom Gross, Universität Bamberg
  • Thomas Herrmann, Universität Bochum
  • Nils Jeners, RWTH Aachen
  • Michael Koch, UniBw München
  • Jan-Marco Leimeister, Universität Kassel
  • Stephan Lukosch, TU Delft
  • Niels Pinkwart, TU Clausthal
  • Michael Prilla, Universität Bochum
  • Wolfgang Prinz, FhG FIT, RWTH Aachen
  • Alexander Richter, UniBw München
  • Gerhard Schwabe, Universität Zürich
  • Gunnar Stevens, Universität Siegen
  • Volker Wulf, Universität Siegen, FhG FIT

Als Sprecher des Leitungsgremiums gewählt wurde Steffen Budweg, als stellvertretender Sprecher Alexander Richter. 2014 trat Steffen Budweg vom Sprecheramt zurück – Als neuer Sprecher wurde gewählt Alexander Richter, neuer Stellvertreter Michael Prilla.

Zweite Umbenennung

Es ist heute das generelle Anliegen von CSCW die „Möglichkeiten und Auswirkungen der technologischen Unterstützung von Menschen, die in Gruppen und über Arbeitsprozesse hinweg zusammenarbeiten und kommunizieren zu untersuchen“ (Bowers und Benford 1991, S. 5, übersetzt). Neben dem klassischen Begriff CSCW wurden für diese Themen aber auch andere Namen geprägt. Seit knapp einem Jahrzehnt spielt speziell der Begriff Social Computing als Übergriff für den Einsatz verschiedener Typen von Social Software eine große Rolle.

Aus diesem Grund wurde Mitte 2013 nach langer Diskussion beschlossen, die Fachgruppe ein zweites mal umzubenennen – und zwar in „Fachgruppe CSCW & Social Computing“.

Mit der Tagung Mensch und Computer 2014 wird auch die Präsenz von CSCW & Social Computing auf dieser Tagung wieder verstärkt – durch Initiierung eines eigenen wissenschaftlichen Tracks zu diesem Thema. Auch 2014 wird zum ersten mal die „CSCW & Social Computing Challenge“ ausgeschrieben – ein Wettbewerb, der sich hauptsächlich an Studierende richtet.

2015 wurde wieder turnusmäßig ein neues Leitungsgremium gewählt (auf der Mitgliederversammlung am 7.9.2015 an der Universität Stuttgart im Rahmen der Tagung Mensch und Computer 2015):

  • Tom Gross, Universität Bamberg
  • Thomas Herrmann, Universität Bochum
  • Nils Jeners, RWTH Aachen
  • Michael Koch, UniBw München
  • Jan-Marco Leimeister, Universität Kassel
  • Stephan Lukosch, TU Delft
  • Niels Pinkwart, HU Berlin
  • Volkmar Pipek, Universität Siegen
  • Michael Prilla, Universität Bochum
  • Wolfgang Prinz, FhG FIT, RWTH Aachen
  • Alexander Richter, Universität Zürich
  • Gerhard Schwabe, Universität Zürich
  • Isabella Seeber, Universität Innsbruck
  • Gunnar Stevens, Universität Siegen
  • Volker Wulf, Universität Siegen, FhG FIT

Als Sprecher des Leitungsgremiums gewählt wurde Alexander Richter, als stellvertretender Sprecher Michael Prilla.

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